“Serverseitige” toDo-Liste: Microsoft OneNote + Dropbox

Seit ca. 3 Wochen mache ich meinen Master of Science in Wirtschaftsinformatik an der TU Braunschweig und arbeite nebenbei weiterhin als Teilzeitmitarbeiter im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Das bedeutet momentan, dass ich jeden Tag sowohl vormittags im Büro bin als auch nachmittags in den Vorlesungen sitze. In der Firma arbeite ich an meinem Arbeitsrechner, in der Uni mit meinem Laptop und abends zu Hause an meinem privaten Desktop-PC. Um dabei nicht den Überblick über meine Dateien und Informationen zu verlieren, musste ich mir etwas einfallen lassen und mir einige nützliche Tools besorgen. Oft war ich in der Situation, dass ich abends zu Hause eine Information benötigte, die ich entweder auf dem Firmenrechner oder auf dem Laptop hatte. Den Laptop konnte ich in dem Fall rausholen und anschalten (was meiner Meinung nach schon nervig genug ist), an den Firmenrechner kam ich allerdings erst am nächsten Morgen wieder ran.

Um diese Situationen zu vermeiden und das Problem zu lösen, kam ich auf die Idee das Programm OneNote von Microsoft und Dropbox miteinander zu kombinieren. OneNote wurde mir vor einigen Monaten von einem Studienkollegen empfohlen, um toDo-Listen mit hilfreichen und nützlichen Features zu erstellen, zu pflegen und zu führen. Dropbox verwende ich seit längerer Zeit, um Dokumente, Fotos, usw. auf meinen beiden privaten Rechnern zu synchronisieren.

Einige Informationen zu Microsoft OneNote mit einem Video von Microsoft.

Quelle: Microsoft OneNote Willkommensseite

Nach der Installation von OneNote und der Clientsoftware von Dropbox kann in OneNote eingestellt werden, in welchem Ordner das Notebook, so werden die Sammlungen einzelner toDo-Listen von Microsoft genannt, gespeichert werden soll. An dieser Stelle muss der lokale Dropboxordner auf dem Rechner angegeben werden. Erstellt man anschließend die ersten Listen und Informationssammlungen, werden die von OneNote automatisch nach jeder Änderung gespeichert. Jede Speicherung erkennt Dropbox wiederum als Änderung der Datei und aktualisiert die lokale Kopie der Datei mit der auf dem Server. So sind die Listen im aktuell und vollständig.

Das folgende Beispiel soll noch einmal zeigen, wie die Kombination aus beiden Tools angewendet werden kann. Ich suche mir z.B. in der Firma eine Bahnfahrt für meine Heimreise am kommenden Wochenende heraus und füge sie mittels Screenshot-Ausschnitt in eine OneNote-Datei ein (Screenshotfunktion ist bei OneNote enthalten). Diese wird automatisch gespeichert und durch Dropbox automatisch hochgeladen. Zu Hause auf meinem privaten Rechner werden die Dropbox Dateien automatisch beim Hochfahren oder direkt nach der Änderung aktualisiert und ich habe die Information ebenfalls zu Hause parat. Ein weiteres Raussuchen entfällt.

Beispiel Bahnfahrt

~ von faarndt am November 18, 2010.

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